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KfW

Frankfurt am Main (ots) -

- KfW-Anleihen stoßen auf sehr hohe Nachfrage - Benchmarkanleihen
und Britisches Pfund in den ersten vier Monaten 2019 im Fokus

- Internationale Nachfrage nach Green Bonds übersteigt Angebot:
KfW legt nach und erweitert ihr Green-Bond-Emissionsprogramm

- KfW unterstreicht ihre Rolle als Nachhaltigkeitsbank mit der
'Roadmap Sustainable Finance'

Trotz der Turbulenzen zu Beginn des Jahres, die insbesondere dem
Brexit-Verlauf und der Erwartung einer restriktiveren
Zentralbankpolitik geschuldet waren, ist der KfW in den ersten 4
Monaten eine sehr erfolgreiche Refinanzierung gelungen. In diesem
Zeitraum hat sie bereits rund 42 Mrd. EUR und damit mehr als die
Hälfte ihres für 2019 angekündigten Refinanzierungsbedarfs an den
internationalen Kapitalmärkten aufgenommen.

Bei ihren Euro-Benchmarkanleihen hat die KfW teilweise rekordhohe
Orderbücher gesehen, die ihr sehr gute Refinanzierungskonditionen
ermöglicht haben, und selbst bei Negativrenditen griffen die Anleger
zu. Außergewöhnlich war auch die Nachfrage nach Anleihen in
Britischem Pfund: die KfW eröffnete dieses Marktsegment am 03. Januar
mit ihrer bislang größten GBP-Emission und emittierte in den ersten
vier Monaten 2019 insgesamt 10 GBP-Anleihen über insgesamt
umgerechnet 6,3 Mrd. EUR. Diversität bleibt ein wichtiges Merkmal der
KfW-Refinanzierung, denn seit Beginn des Jahres wurden Anleihen in
insgesamt 11 unterschiedlichen Währungen weltweit platziert.

KfW erweitert ihr Green-Bond-Emissionsprogramm

Sehr erfreulich entwickelt sich auch das Green-Bond-Marktsegment.
2018 erreichte es mit rund 110 Mrd. Euro Neuemissionsvolumen einen
neuen Höchststand (+ 10% im Vergleich zum Vorjahr). Und der Trend
hält aktuell an: So übertraf das Neuemissionsvolumen im ersten
Quartal 2019 das Vergleichsquartal 2018 bereits um rund zwei Drittel.
"Gleichwohl beobachten wir, dass die Nachfrage nach Green Bonds das
Angebot mittlerweile stark übersteigt. Das freut uns sehr, sind wir
2014 doch in das Marktsegment mit dem Ziel eingetreten, die
internationalen Kapitalmärkte für Green Finance zu sensibilisieren
und zu gewinnen", erklärt Dr. Frank Czichowski, Treasurer der KfW,
anlässlich eines Pressegesprächs der Förderbank.

Der steigenden Nachfrage begegnet die KfW nun durch eine
Erweiterung ihres Emissionsprogramms. Wurden mit den Green Bonds der
KfW bislang nur Projekte des Förderprogramms "Erneuerbare Energien -
Standard" (Kreditprogramm 270) refinanziert, werden die
Emissionserlöse nun auch für ein Förderprogramm eingesetzt, das
energieeffiziente Neubauten (Kreditprogramm 153) finanziert; das
Förderprogramm ist standardisiert, liefert einen klar messbaren
Beitrag zum Klimaschutz und generiert substanzielle Volumina. So will
die KfW die erfreuliche Entwicklung am Kapitalmarkt weiter
unterstützen. "Glaubwürdigkeit, Qualität, Liquidität und
transparentes Reporting bleiben Charakteristika der 'Green Bonds -
Made by KfW'", erklärt Czichowski. Zugleich sensibilisiert die KfW
die Marktteilnehmer mit dieser Neuerung für ein - neben den
Erneuerbaren Energien - weiteres wichtiges Thema der Transformation
der Wirtschaft: Energieeffizienz.

'Bank aus Verantwortung' will Vertrauen langfristig erhalten
Investoren weltweit analysieren im Zuge ihrer
Investitionsentscheidungen insbesondere in Green Bonds zunehmend
nicht mehr nur die Anleihe als solche, sondern auch den Emittenten
und seine Aufstellung in puncto Nachhaltigkeit. Die KfW ist als 'Bank
aus Verantwortung', bei der Nachhaltigkeit in allen
Geschäftsbereichen seit langem verankert ist, diesbezüglich sehr gut
aufgestellt. "Aber wir ruhen uns nicht auf dem Erreichten aus,
sondern wollen auch künftig zu den nachhaltigsten Financiers und
Emittenten gehören", erklärt der Treasurer. So hat der KfW-Vorstand
im letzten Jahr die Nachhaltigkeitsratings der Bank zu einem
zentralen Bestandteil der strategischen Steuerung erklärt: Ziel ist,
die KfW unter den TOP 5 der Förderbanken weltweit zu halten. Zudem
hat der Vorstand die 'KfW Roadmap Sustainable Finance' beschlossen,
in der die zukunftsfähige, nachhaltige Ausrichtung der Bank als
zentraler strategischer Auftrag definiert wird. Mit dem im Februar
2019 verabschiedeten neuen Nachhaltigkeits-Leitbild wurde ein erster
Teilauftrag umgesetzt. Aktuell arbeitet die Förderbank intensiv an
neuen Steuerungskonzepten, in denen die SDGs (Sustainable Development
Goals der UN) und die Pariser Klimaziele adäquat berücksichtigt
werden. Auch im Risikomanagement wird unter Einbeziehung der
TCFD-Empfehlungen überprüft, wie sich ESG- und Klimarisiken auf die
Wirtschaft, insbesondere auf KfW-Geschäftspartner und -Kunden, und
somit auf das Risikoexposure der Bank auswirken. Schließlich
intensiviert die KfW den Dialog mit ihren Stakeholdern, um
Transparenz zu gewährleisten und deren Einschätzungen und Anregungen
einzuholen.

"Die 'KfW Roadmap Sustainable Finance' ist ein komplexes und
aufwändiges Projekt - ich bin aber überzeugt davon, dass es sich für
die KfW auch in ihrer Rolle als Emittentin auszahlen wird. Mit einer
nachhaltigen und zukunftsgerichteten Aufstellung der Bank werden wir
Investoren weltweit überzeugen können, dass ihre Investitionen bei
uns stets in verantwortungsbewussten Händen sind", sagt Czichowski.

Service:

Ausführliche Informationen finden Sie hier:

- www.kfw.de/green-bonds
- http://ots.de/b6PXZ8
- http://ots.de/pNRSHo
- http://ots.de/furBz4
- www.kfw.de/nachhaltigkeit/KfW-Konzern/Nachhaltigkeit



Pressekontakt:
KfW, Palmengartenstr. 5 - 9, 60325 Frankfurt
Kommunikation (KOM), Nathalie Cahn
Tel. +49 (0)69 7431 2098, Fax: +49 (0)69 7431 3266,
E-Mail: Nathalie.Cahn@kfw.de, Internet: www.kfw.de

Original-Content von: KfW, übermittelt durch news aktuell


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